Liebe und Sehnsucht und viel Fantasie. 




Du bist wieder weg


Kaum bist du weg, fühl ich diese Leere in mir.

Mein Kind mit Bart, wie geht es dir jetzt?

Dein Platz ist leer und du nicht hier.

Fühlst du dich gut, oder bist du verletzt?


Wärst gerne noch bei mir hier geblieben,

und mein Gewissen plagt mich auch sehr.

Glaub mir, ich werde dich immer lieben,

doch dein Zuhause ist hier nicht mehr.


Du bist erwachsen, auch wenn wie ein Kind.

Dir wächst ein Bart, und deine Stimme ist tief.

Die gemeinsame Zeit verflog mit dem Wind,

wir beide sind traurig, wie schnell sie verlief.

©löwenkind




 





Spuren


Nein, ich hadere nicht, ich versuche zu leben.

Nein, ich habe keine Söhne geboren, um sie in den Krieg zu entsenden.

Nein, ich habe nicht mein halbes Leben für andere geopfert.

Nein, auch ich wollte am Ende nicht der Verlierer zu sein.

Nein, ich habe gelernt, einfach nein zu sagen.


Ja, ich habe meine Zeit, mein Leben eingebracht, um für Schwächere da zu sein.

Ja, ich habe so viele Verletzungen gespürt, runtergeschluckt und getragen.

Ja, ich habe euer Lachen ertragen, weil ich so pflichtbewusst war.

Ja, ich wusste warum ich das tat.


Gut, ich mag naiv und dumm wirken.

Gut, ich habe mich für euch lächerlich gemacht.

Gut, ihr habt mich ausgegrenzt und aussortiert.

Gut, ich habe es akzeptiert.


Ok, ich habe gespürt, wie euer Denken sich gewandelt.

Wie ihr auf einmal Angst bekamt.

Wie ihr auf einmal klein wie Mäuse wurdet,

wie ihr die Schuld bei anderen suchtet.


Ihr seid so klein naiv und dumm.

Warum tut ihr nur so groß?

Schaut euch um und ihr werdet die Antwort finden.

Ihr seid so allein.

 © Löwenkind







Haus auf einer Insel am See


Ein Samstag Ende März und ich da, 

wo ich nicht mehr sein wollte.

Dann traf ich mitten im Gelände auf dich.

Du zeigtest mir dein schönstes Lächeln

und es war um mich geschehn.

Ich wanderte von Raum zu Raum,

mein Staunen nahm kein Ende.

Wie sollte ich da stark bleiben?



Mein Schneckenhaus, bald bist du mein.

Wir werden beide viel zusammen sein.

Du bietest mir den Schutz mit deinen Mauern

und ich werde dir stets dankbar sein.

Du teilst mit mir die Ruhe, die ich suche.

Du wirst mich schützen vor Schmerz und Pein.

Bei dir werde ich vergessen, was mir angetan,

bei dir werde ich Zuhause sein.


Ich werde dich pflegen und du mich beschützen.

Du wirst immer auf mich warten und ich werde kommen.

Du wirst mir erzählen von vergangenen Zeiten und wirst

mich durch schwere Zeiten begleiten.

Wann immer ich deine Nähe suche und brauche, 

wirst du mir die Türen offen halten.

Ich werde in Gedanken nun immer bei dir sein,

hab so lang gewartet und nun wirst du mein.


Ich werde dir immer dankbar sein.

©Löwenkind








Krieg - und wieder weinen Kinder und Mütter


Bomben, Panzer und Raketen,

nichts ist mehr, wie zuvor gewesen.

Angst, Hunger, Wut und Tränen,

Frauen tun sich nach Männern sehnen.


Hunger, Armut, Kälte droht,

die Menschheit wieder auf der Flucht.

Wohin jetzt nur in großer Not,

weil einer nach der Macht nun sucht.


Was wird die Zukunft uns nur bringen,

Vorbei mit Geborgenheit und Schutz?

Wird es der Menschheit noch gelingen,

hat die Lehre vom Frieden wirklich genutzt?

©Löwenkind










Momente


Die Gedanken kreisen und suchen ihren Weg.

Ein Wirrwarr in meinem Kopf entsteht.

Ich fühle und denke und überlege mir,

wo wäre ich jetzt gern, vielleicht bei dir?


Ist es das Sehnen nach Geborgenheit,

nach Vertrauen und starkem Schutz?

Ist es das Sehnen nach Zärtlichkeit, 

und ein Fühlen von gewisser Ewigkeit?


Vielleicht nach vertrauten Momenten, 

nur du und ich und alle Zeit.

Liebe Worte und ein: nur du verstehst mich?

Erfüllt von Hoffnung und doch auch Traurigkeit.


Es bleibt so ein Gefühl tief in mir drin.

Raubt mir viel Kraft und wühlt in mir.

Stielt sich ein wenig vom Lebenssinn.

Raubt mir ein Hoffen und auch ein Sehnen.


Doch will ich dich haben und will dich nehmen.

Du tust mir gut und du gibst mir Mut.

Das Feuer in mir will sich benehmen,

aber  bin ich denn auch gut genug?


Ich will leben und ich will wirken.

Ein lieber Blick ist wie ein Geschenk für mich.

Halt mich, halt mich fest in dem Arm.

Lass mich nicht fallen, sonst wird mir kalt.


Lass mich spüren deine Wärme.

Schenk mir dein Vertrauen.

Lass mich fühlen und hilf mir aufzuschauen.

Zu dir, nur dir allein, dann sind wir eins.

©Löwenkind








Nichts


Es kommt der Tag wo nichts mehr bleibt, als ein kleines Häuflein kalter Asche.

Die Trauer wird kommen, aber niemand wird die Tränen sehen.

Niemand wird sie trocknen und niemand wird alles verstehen.

Wie ein Wassertropfen im Ozean, so werden sie im nichts verschwinden. 

Ein Kind wird in stiller Trauer zurückbleiben. Ihm wurde die

Mutter für alle Zeit entrissen.

©Löwenkind





Falschheit


Die Falschheit doch meist am Ende triumphiert.

Wie ist sie doch so schön und so kalt.

Hat unbarmherzig wie sie seid Menschengedenken, 

mit Macht viel Hass in Herzen gebracht.

Was tut sie sich so herrlich an ihren Taten ergötzen.

Wie reißt doch ihr lieblicher Mund, arme Seelen ins Verderben

und lässt uns arme Menschen, zu kranken Bettlern werden.

©Löwenkind







Der Morgen


Schau, der neue Morgen erwacht und begrüßt dich mit der Seele der Natur.

Er ist für dich unterwegs. Für dich, um dich an deine Träume und an deine Sehnsucht zu erinnern.

Er tut es jedem Tag, weil er dich liebt und dir alles schenken möchte, was er vermag.


Nimm hin, was dir das Leben schenkt. Was nicht zu ändern, akzeptiere.

Du lebst nur ein einziges Mal. 

Wenn du den letzten Weg begehst, wird der Morgen da sein, aber du wirst ihn nicht mehr begrüßen können. Deine Geschichte war dann einmal.

Nichts ist unendlich und alles geht vorbei.

©Löwenkind







Fern der Heimat, weites Land


Voll Harmonie die Waterkant.

Mein Herz beginnt zu singen

und lässt mir meine Seele klingen.

So weilen meine Gedanken rund um dich,

du mein Meer.

Wie lieb ich dich doch s sehr.


Auch wenn du oftmals wüst und dunkel,

so rollt auf ewig doch dein Wellenspiel.

Mit dem Kopf im Wind, spüre ich dich grenzenlos.

Auf der Haut fühle ich deine Gischt.

Nein, von dir lassen kann ich nicht.


Das Glück hast du wohl mit bedacht,

nicht gerade auch zu mir gebracht.

Mein Herz wird mir oft viel zu schwer

und manchmal weiß auch ich nichts mehr.

Doch liebe ich dich viel  zu sehr.


An deinem Strande ich oft stand, 

mit mir der Sorgen Last.

Wie oft ich doch so sehr gehofft, dass du sie tragbar machst.

So gleite ich nun in deine Wellen und schließe meine Augen.

Fort, weit fort geh ich mit dir.

Die Sorgen bleiben hinter mir.

©Löwenkind







Hallo Leben spürst du mich?


Hallo Leben spürst du mich?

Spürst du das Leben in mir drin? 

Das Pulsieren meines Herzens, das Sehnen

wo führt es mich denn nur noch hin?


Mir raubt es Atem und Verstand.

Reißt raus was in mir drin,

Dieses Spüren von Gefühlen, 

dieses Brennen, so tief in mir drin!


Die Münder laut um mich herum.

Münder die scharfe Worte formen.

Die so kalt zerstören, die so schmerzen.

So tief in mir drin.


Ich suchte Halt und bin gefallen,

tief nach unten ohne Netz.

Versuchte dich aufzufangen,

doch du hast mich so tief verletzt.


Hallo Leben, hallo Sinn. 

Dieses Sehnen in mir drin.

Raubt mir die Kraft und auch die Zeit,

die mir doch nur zum Leben bleibt.

©Löwenkind







Vielleicht war es Liebe?


Vielleicht war es ein Gefühl.

Vielleicht war es mehr?

In mir drin ist so viel Schmerz.

Ich grüble, ich zweifle,

Ich sehne und fühle,

Ich weiß so manches mal nicht weiter.


Ich habe so tief und innig gliebt.

Ich wurde verletzt.

Ich wurde gequält.

Manches mal wusste ich nicht weiter.

Es war, als fiele ich von einer Leiter.

Der Schmerz in mir, brennt einfach nur weiter.


Lag unten ganz tief.

Was ging nur alles schief?

Ich schluckte und ging immer weiter voran.

Hatte nie eine Chance bevor alles begann.

Ich sehnte mich nach dem was nicht mehr.

Das zu erkennen, war unheimlich schwer.


Vielleicht war es Liebe,

 vielleicht war es mehr.

Am Ende stehend,

kann ich nicht mehr.

Hab mich längst verloren,

es gibt mich nicht mehr.

©Löwenkind







Frühlingsgedanken


Die Wärme der Sonne weckt in dir neuen Mut.

Das Zwitschern der Vögel begleitet deinen Tag.

Die hellen Strahlen der Sonne tun dir so gut.

Egal was die Zukunft bringt, sag einfach  ja.


Du bist es nämlich wert geliebt zu werden.

So wie jeder andere auch.

Denn jeder ist nur Gast auf Erden,

und irgendwann nur Schall und Rauch.


Schöne Stunden und Gedanken bewahre im Herzen.

Die anderen tun es vielleicht auch.

Streichle deine Seele und lass sie atmen,

Sie ist es, die jeder Mensch auch braucht.


Und wenn dann deine Seele weint, 

dann fahr mit ihr hinaus ans Meer.

Dort seid ihr dann schnell wieder vereint

und was braucht Mensch noch mehr?

©Löwenkind



 



























 

 

 

Seelengedanken auf Reisen durch das LebenEin Koffer voller Seele